Montag, 6. August 2012

Massa Vecchia

Die Zeit in Massa Marittima genossen wir mit Joggen (Simi und Oros), Rennvelofahren (Simi und Peti), Biken (Peti), gutem Essen (alle) und feinem Wein (Simi und ich).
Zudem pflegten wir alte und neue Kontakte, machten 2-3 Ausflüge Richtung Monte Arsenti und hatten einen tollen 1. August bei obligatorischen Cervelats vom Grill (richtig schweizerisch halt......).


Familie Steinmann beim Apero auf dem Monte Arsenti


Philip und Peti beim Biken


Simi und Oros am See


Pizza im La Torre


staubige Trails = staubige Beine


das Monster von Massa Vecchia


Oros auf seiner Spielwiese....

Sonntag, 22. Juli 2012

Sommer im Süden

Vor einer Woche machten wir uns auf, den regnerischen, kühlen Norden der Schweiz in Richtung Tessin zu verlassen...
... und wir wurden mit 7 Tagen Sonne und warmen Temperaturen verwöhnt.
Die Zeit nutzten wir, um uns im Rustico von Guido zu erholen, die Strassen rund um den Lago Maggiore unsicher zu machen, die Wanderwege hoch zum Monte Motti und ins Verzascatal zu erkunden, fein zu kochen und guten Wein zu trinken. Simi war auch noch joggend unterwegs- ich habe auf das Joggen gut verzichten können :-))))
Nun sind wir seit 3 Tagen wieder in Massa Vecchia. Hier haben wir weiterhin Sommer, und wie: 30 und mehr Grad, staubige Trails, heisse, die Kehle austrocknende Aufstiege auf dem Rennrad, sowie am Freitag ein richtiger Waldbrand im Gebiet von Capanne. Die Strassen in alle Richtungen und der Lago del Accessa waren gesperrt: Grund waren die Löschhelikopter, die das Wasser aus dem Lago holten und die Löschflugzeuge, die von Livorno aus kamen. Nun ist wieder Ruhe eingekehrt und heute habe ich auch schon die ersten Trails im Waldbrandgebiet unter die Räder genommen. Vom Brand kaum ne Spur, ausser dem Geruch nach Kohle und verbranntem Holz.
Die Pizzen im Dorf im La Torre sind nach wie vor riesig, die Preise dank Euro moderat, die Crew in Massa immer wieder supernett (la familia).
So lässt es sich sicher noch etwas aushalten. Vorallem freuen wir uns jetzt schon auf das Nachtessen am Freitag im Felcaione....yummi!!!!!

Bis bald

Sorry, no Pics!



Dienstag, 10. Juli 2012

Super Sommer 2012

Delli- es ist wie verhext. Im Moment habe ich rund 100% Trefferquote, was das Treffen mit dem Regen angeht.

Am Sonntagmorgen nach dem obligatorischen Orosspaziergang wollte ich noch vor dem Frühstück etwas aufs Bike gehen. Aber schon nach 45 Minuten öffneten sich die Schleusen und der Peti stand klitschnass auf dem Bürgenstock. Das Heimradeln war dann nicht soooo schön, da es doch recht schnell kühler wurde.
Am Nachmittag startete ich einen zweiten Versuch... und Wunder über Wunder, ich schaffte es ohne Regen nach Hause (dafür sonst pflotschnass, da die Luftfeuchtigkeit an die Tropen erinnerte).

Heute wollte ich eigentlich mal was Längeres machen und so stand ich mit Simi um Viertel vor 6 auf. Geplant war die Tour über den Brüning/ Schallenberg und durchs Entlebuch, aber um 7 Uhr meldete Radio DRS erste Gewitter im Raum Thun /Interlaken. Also ging ich auf Nummer sicher und fuhr um  7.30 ab, um mal wieder die Rigi zu umrunden. Aber schon in Greppen traf ich meinen Freund, den Regen und so kurbelte ich nass weiter bis nach Gersau. Dort waren die Strassen halb unter Wasser- ich habe wohl ein heftiges Gewitter nur um Sekunden verpasst. Wenn nicht nass von oben, dann halt nass von unten. Bäche kamen die Strassen runter und auch Regen fiel immer wieder bis kurz vor Brunnen. Ab Brunnen hatte ich dann blauen Himmel und der Aufstieg zum Sattel war herrlich feucht (leben wir in Singapur oder was...?). Via Ägeri und Zug fuhr ich noch nach Sins - unterdessen wieder trocken- und weiter nach Inwil und Stans.
Kaum zu Hause regnete es schon wieder......oh Mann, ich habs satt. Zum Glück fahren wir am Freitag ins Tessin nach Gordola. Aber oh weh, auch dort haben sie Gewitter angesagt......



Happy summer to everybody :-)))))))))

Samstag, 30. Juni 2012

Fakten...

... zu 24 BikeDavos:

- Davos liegt knapp 1600 m über Meer
- eine Runde am Rennen war 8.5 km lang, dazu kamen 325 Höhenmeter
- ich fuhr 36 Runden
- das sind fast 20 von 24 Stunden im Sattel
- letzte feste Mahlzeit um 11 Uhr am Renntag (Samstag)
- nächste Mahlzeit: Sonntagabend um 19 Uhr- beide male Pasta :-))))
- 3 l Coca Cola, unzählige Bidons mit Winforce, knapp 2 l Bouillon, 1 grosses Glas Erdinger alkohlfreies Bier
- 1 Biberli, 1 Banane, etwas weisses Brot mit Käse, einige Gabeln mit Reis--that's it
- Gewicht vor dem Rennen: 73 kg
- Gewicht nach dem Rennen: 72 kg
- Gewicht 5 Tage nach dem Rennen: 68 kg (und das ohne Sport)...der Körper zerrt nun erst...
- Rollen am Mittwoch: 20 Minuten mit 102 er Puls
- Rollen am Donnerstag: 40 Minuten mit Puls 106
- Rollen am Samstag: 3 Stunden 15 Minuten mit 122 Puls


Langsam geht's wieder.

Nun freue ich mich auf die Trails und Strassen der Toskana, dann steht noch das 24 Stundenrennen von Schötz auf dem Programm. Mal schauen, obs bis dann wieder normal läuft....


Bilder gibt's auch noch:


Samstagmorgen vor dem Mittag: Rockyzelt, Simi und Oros sind ready- ich auch!


10 Minuten vor dem Start



Start- und Zielgelände kurz vor dem Start...



2 Minuten vor dem Start- zusammen mit Chrigi, dem Gewinner der letzten Jahre- ein toller, sympathischer Typ....


nur noch einige Sekunden, dann geht's los...



Flying high über die Zielrampe...

Krise- danke Oros, dass du dich solidarisch zeigst...


Sonntagmorgen... einige Stunden geht's schon noch...


14.04: Geschafft!!!!!





Dienstag, 26. Juni 2012

sleepless in davos

Es war mal wieder so weit: Am frühen Freitagnachmittag fuhren Simi, Oros und ich in einem recht voll gepackten Auto Richtung Davos ans 24 Stundenrennen- meinem persönlichen Egotrip für dieses Jahr!

Das Aufstellen klappte wie am Schnürchen: Ein guter Platz gegenüber der Fleischtrocknungsanlage (nein, echt, ich möchte im Moment kein Bünderfleisch, es geht ganz gut ohne...), nette Nachbarn, die richtige Startnummer, Sonne,....
Am Abend gingen wir ins Festzelt, um die Pastabons einzulösen (und uns vor dem Kochen zu drücken). Schon früh gings ins Bett, ääähhh, sorry: ins Auto.
Nach einer recht kurzen Nacht kam der erste Stress auf: Mein Vertex hatte einen Platten, die Halterung fürs Licht war auch noch gebrochen und ich habe die Nummer 13 (Zusammenhang, wo bist du?).
Nachdem der Mech auf dem Platz alles in Ordnung gebracht hatte, gabs nochmals eine Portion Pasta, dann war um 14 Uhr auch schon der Start.
Die ersten 3.5 Stunden lief es mir hervorragend, die Beine kurbelten, die Sonne schien, die Strecke war recht schnell und es gab viele Zuschauer...
Dann nach der ersten kurzen Pause lief ich in den Hammermann (schon ein bisschen früh, oder?). Die nächsten knapp 6 Stunden trat ich in den kleinsten 3 Gängen durch die Weltgeschichte. Schwere Beine, einen unrunden Tritt, Frust,.... aber es ging vorbei, auch dank Simi's Hilfe. Ich rettete mich in und durch  die Nacht, in welcher es mir wieder etwas besser ging.
Gegen 5 Uhr in der Früh (herrlich, so ein early morning ride :-))))) war es nur noch etwas über 6 Grad warm oder kalt, das Treten wurde nicht einfacher. Wenigstens spürte ich keine Müdigkeit.
Nach einem Frühstück, welches ich komischerweise recht locker essen konnte (sonst gabs nur flüssiges, kohlenhydratangereichertes Getränk, Bananenstückchen, Gummibärchen von Sponsor und Biberli..) fuhr ich den restlichen 7 Stunden entgegen.
Um 4 Minuten nach 14 Uhr am Sonntag war es dann geschafft. Ich habe die 24 Stunden von Davos  ohne längere Rennpause, ohne Schlaf und Sturz geschafft.
Leider vergab ich in der letzten Stunde noch kampflos den 5 ten Platz und wurde schlussendlich hervorragender Sechster.
Ein herzliches Dankschön an Simi und Paddy für ihre Unterstützung vor Ort oder mittels Material (Zelt, Bike, Lampe,...). Ohne euch wäre ein solches Abenteuer nicht möglich.
Nun gilt es sich gut zu erholen, die Beine nicht ganz hängen zu lassen und dann im Juli wieder ins Bikegeschehen in Massa Vecchia einzugreifen.

Leider ist der Upload von Bilder immer noch nicht möglich-sorry!

Montag, 18. Juni 2012

Tour de Suisse

Bevor wir am Sonntag in Sarnen Richtung Stalden die richtig strammen Wädli von richtig harten Jungs angucken und anfeuern konnten, musste ich natürlich selber auch noch was machen.
Was liegt näher, als einen Teil der Königsetappe der Tour de Suisse am Samstag abzufahren.

Da Simi mit Oros an diesem Morgen Hundeschule hatte, war ich auch schon früh auf dem Rennvelo.
Über Stansstad, Sarnen, Sachseln kam ich nach Giswil, wo schon die Steigung auf den Glaubenbielenpass auf mich wartete. Uff, war das warm und streng. Bei meinem neuen Rennvelo fehlt mir dank anderer Übersetzung der kleinste Gang. Trotzdem schaffte ich die Steigung recht locker (aber leider nicht wie die Jungs am Sonntag mit dem grossen Gang).

Oben auf der Passhöhe waren auch schon 2 WOMO's. Eines aus Holland, welches am Fahnen stellen und Strasse bepinseln war, das andere schaut sich den Eichhof Bierstand etwas genauer an. Auch 2-3 Pressefahrzeuge und Motorräder waren schon im Rahmen der TdS unterwegs.

Die rasante Abfahrt nach Sörenberg war fast verkehrsfrei und ab dem Rischli blies mir dafür ein netter Wind ins Gesicht. Eigentlich habe ich mich schon den ganzen Aufstieg auf diese Gegenwindpartie gefreut.
Via Wolhusen, Malters und Kriens landete ich nach etwas über 4 Stunden wieder in Stans. 106 km, 1800 Höhenmeter und einen Schnitt von 26.4 km...nicht schlecht......



....denkste: Die TdS Jungs fuhren die Königsetappe mit doppelter Kilometeranzahl und fast 3 facher Höhe in einem unglaublichen 37er Schnitt.

Für mich unvorstellbar!! Der Gedanken an Doping kann einem da schon sehr schnell in den Sinn kommen.

Hier noch einige Bildchen:

...die Dank technischer Probleme bei Google nicht hochzuladen sind! Danke Google Jungs!!!!!



Freitag, 8. Juni 2012

erste fahrt mit dem foil

Ufff, zum Glück spielt das Wetter mal wieder mit, wenn wir frei haben.
Da ich gestern mein neues Foil bekommen habe, musste dieses natürlich sofort auf der Strasse getestet werden.
So brach ich am Donnerstagmorgen bei einigen Tropfen (ääähhh, wie war das mit dem Wetter??) auf in Richtung Luzern. Bis Horw wurde ich von einigen Tropfen begleitet, was jedoch nicht schlimm war. Dann waren die Strassen via Küssnacht bis Gersau recht trocken. Dort allerdings musste ich eine kurze Pause wegen starken Regens einlegen. Weiter ging es  nach Brunnen (wo die Sonne kam) und Arth Goldau nach Zug und Sins (unterdessen heiss und praktisch wolkenlos) , wo ich langsam merkte, dass der Sattel um einige Millimeter zu hoch war und auch noch einige Millimeter nach vorne musste. Da das aber nicht ganz so einfach auf der Strasse zu machen war (Tool hatte ich zwar mit, aber keinen Drehmomentschlüssel) fuhr ich weiter nach Luzern und Alpnach, wo Simi und ich uns mit Britta, Paddy und einigen anderen Leuten zum Kaffee und Kuchenessen bei Brittas Geburikaffeekränzchen trafen.
Jetzt heisst es ab in den Keller und die letzten Änderungen am Rennvelo vornehmen, so dass dann beim nächsten Mal alles perfekt passt.

Simi ging übrigens am Morgen mal wieder joggen- und wie! Sie rannte kreuz und quer durch Stans, über den Ennerberg und weiter hoch Richtung Stanserhorn, bis auf die Höhe des Chältis. Dort wird im Moment die neue Cabriobahn getestet, die ja Ende Juni 2012 einsatzbereit sein sollte. Wir werdens ja sehen.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Endlich: Das Warten hat ein Ende...

...nach knapp einem Jahr ist es endlich soweit und ich bekam eine Mail von Scott Sports: Mein im letzten August bestelltes Scott Foil Team Issue ist in Belgien angekommen. Belgien???? Ja, Belgien. Immerhin schon in Europa.
Jetzt war der Weg nicht mehr weit von Belgien bis nach Fribourg, wo ich das Rennvelo heute wirklich abholen konnte.

Kurze Zeit später war ich dann schon in der Werkstatt...


 fast fertig.....


 und wirklich ganz fertig:
Rennvelo komplett original mit Pedalen und 2 x Bidonhalter bringt 7.030 kg auf die Waage!!


Auch von hinten ganz nett anzusehen.....


Schlank und schnell.....


die neue Sram Red, Black Edition



Und morgen muss ich mal eine kurze Ausfahrt auf dem neuen Teil unter die neuen Zippräder nehmen.


Montag, 28. Mai 2012

Pfingsten 2012

Wow, schon wieder ein langes Wochenende, welches für mich schon am Freitagmittag begann:

Am Samstag ging ich nach der obligatorischen Oros Superfrührunde gleich noch für 70 Minuten aufs Bike- einrollen für die Cyclotour vom Sonntag.
Simi absolvierte wieder einmal ein kurzes, aber intensives Intervalltraining.
Nach dem späten Zmorgen ging es schon ans Autopacken...zum Glück musste für nur eine Person und eine Nacht nicht viel studiert und gepackt werden. Kurz nach dem Mittag fuhr ich dann Richtung Lausanne, wo ich zuerst die Startnummer abholte, dann auf dem Camping Vidy einen Stellplatz für die Nacht suchte...und fand.
Simi war in der Zwischenzeit mal wieder am Gecoachen. Sie suchte diverse Caches im Gebiet Büren/Niederrickenbach. Das alles verband sie mit einem weiteren Joggen.(unser armer Oros musste immer mit :-))))
Nach einem feinen, mitgebrachten Reissalat zum Znacht las ich noch etwas, lief der Seepromenade in Lausanne entlang und ging recht früh ins Bett.

Am Sonntagmorgen wurde ich dann schon um 5.30 Uhr geweckt. Kaltes Frühstück (was auch sonst, wenn man im Auto pennt), das Rad bereitmachen und um 6.30 Uhr am Start stehen.

Ready to race....


Leider hatten viele andere die gleiche Idee mit dem Früh starten, so dass ich doch etwa 20 Minuten warten musste, bis mein Block zum Rennen freigegeben wurde. Jetzt hiess es in die Pedalen treten und die Cyclotour (1 x rund um den Genfersee-180 km und knapp 900 Höhenmeter) so schnell als möglich hinter mich zu bringen.
Schnell formierte sich eine gut funktionierende Gruppe welche auch schnell unterwegs war. Leider aber waren einige Fahrer etwas übermotiviert und so passierte, was passieren musste. Kurz vor Genf kam es zu einem fürchterlichen Crash zwischen einer kleinen Teilgruppe von uns und einem Auto. Fahrer und Velos flogen durch die Luft- Rahmen und Laufräder zerbrachen, Leute landeten hart auf der Strasse.... Zum Glück war die Polizei vor Ort, so dass wir kaum Zeit verloren und voll weiterfahren konnten. Von Genf bis nach Lausanne sind es zwar nur noch etwas 60 km, aber die Wellen hatten es sich dann doch noch recht in sich. Vollgas rauf, schauen, dass man den Anschluss nicht verpasste, langsamere Fahrer überholen, Löcher stopfen..... So verging die Fahrt nach Lausanne wie im Schnellzugstempo und nach 4 Stunden 26 Minuten war ich mit einem Schnitt von 40,256 Stundenkilometern wieder im Ziel.
Da es kaum mehr schneller gehen kann (wenigstens für mich- die Sieger hatten einen Schnitt von etwas über 44 (alle mit Zeitfahrmaschinen und Helmen...)) werde ich meine Rennvelokarriere wohl beenden müssen :-))))
Nach der verdienten Pasta im Zielgelände fuhr ich müde, aber zufrieden und stolz nach Hause.
Auf dem Balkon entspannte es sich also hervorragend, auch das Znacht vom Grill war verdient und lecker.

Auch heute Montag durfte ich wieder mit Oros auf die Frührunde. Nachher ging ich direkt für 60 Minuten aufs Rennvelo, um die Müdigkeit aus den Beinen zu fahren. Via Bäckerei kam ich gegen 8.15  wieder nach Hause. Simi war unterdessen auch schon wach und so fuhren wir nach dem Frühstück nach Engelberg, um mal wieder diverse Caches zu suchen und hoffentlich auch zu loggen (am Schluss fanden wir 4 von 4 Caches)!!! Zudem waren wir mal wieder alle zusammen unterwegs, was auch Oros gefiel, zumal er wieder für 3.5 Stunden im Wald rumrennen konnte.
Jetzt geniessen wir noch den Balkon und den restlichen Sonntag (Montag), bevor es morgen wieder zurück in den Stollen geht....



Freitag, 18. Mai 2012

Auffahrtsweekend

Mittwoch:
Joggingrunde mit Dauerregen, Sturmböen und 30 Minuten Schneesturm auf dem Bürgenstock. Nach knapp 100 Minuten war ich tiefgekühlt wieder zu Hause und freute mich auf den Abend.
Simi hatte Geburtstag. Wir feierten mit einem feinen Menü von Gourmetbox. Merci wieder einmal an Tanja für diesen tollen Tipp. Dazu gab es einen Topwein aus der Toskana: Sasse Bucato vom Russo Weingut.

Donnerstag:
Geplant war eine kombinierte Jogging- und Biketour von Stans nach Engelberg und weiter hoch zur SAC Hütte auf dem Brunni. Leider aber machte uns der Schnee einen Strich durch die Tour. So joggte Simi mit Oros von Grafenort nach Engelberg und weiter Richtung Golfplatz, bevor sie dann wieder kehrte und den gleichen Weg retour unter die Füsse nahm: Fazit: 25 km und 700 Höhenmeter...
Ich fuhr unterdessen mit dem Bike von Stans auch nach Engelberg, traf Simi und Oros in der Steigung nach Engelberg, fuhr weiter zum Ristis und da doch nicht so viel Schnee lag, gleich noch zum Brunni. Die letzten Meter allerdings fuhr ich in kleinen Bächen hoch, so viel Schmelzwasser kam den Weg runter. Die Krönung vom Ganzen: Die Brunnihütte hatte zu :-((. Also nichts wie weiter wieder Richtung Tal, dort in die Bäckerei um etwas Feines zu kaufen und dann weiter via Grüner Wald wieder heim nach Stans. Mein Fazit: 68km, 1800 Höhenmeter...
Den Abend genossen wir auf dem Balkon: Grill und Chill und Relaxen...

Freitag:
Simi muss leider zur Arbeit. Ich erledige einige Sachen, die liegengeblieben sind...nix mit Biken: Beine sind noch müde vom Mittwoch und Donnerstag.
Ok-ganz lassen konnte ich es trotzdem nicht. Aber es war nur ne gemütliche, schöne Renggrunde mit dem "angehängten" Felsenweg ab dem Bürgenstock.

Samstag:
Geplant ist eine Biketour mit Xaver und Pimi. Mal schauen, was das Wetter macht...
Geplant-gemacht: Xaver und ich starteten um 10.30 Uhr im Kohlgraben auf eine 29-ner Runde. Leider konnten Pimi und Beni nicht dabei sein-schade!!!!
So machten wir die Trails rund um Stans und Kerns unsicher. Auch der Vita Parcours im Melchtal wurde von uns nicht verschont.
Am Abend waren wir bei Sybille und Philip zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Das gelieferte Asia-Buffet war vom Allerfeinsten: Reis, Sweet and Soursauce und chinesisches Gemüse, fritierte Pouletstücklein, geratene Nudeln mit allerlei feinen Sachen drin,..... und zum Dessert einen frischen Fruchtsalat---mmmmhhh: Yummi!!!!
Auch Oros genoss den Abend. Er war knapp fünf Stunden lang damit beschäftigt, einen Holzstock immer und immer wieder vor diverse Menschenfüsse zu legen.

Sonntag:
Nach einer frühen Spazierrunde mit Oros gingen Simi und ich gegen den frühen Mittag noch aufs Rennvelo. Die Ausfahrt rund um die 2 Seen mit einem Abstecher auf Stalden war herrlich. Auf dem Heimweg besuchten wir noch Paddy und Britta. Leider war aber "nur" Britta da, Paddy war am Biken, Nils am Schlafen.
So kamen wir gegen 16 Uhr nochmals nach Alpnach, um bei Kaffee und Kuchen Neuigkeiten auszutauschen. Schnell war es 18 Uhr und die Mägen begannen zu knurren. Zeit, um nach Hause zu gehen.



Bilder folgen!!!!

Mittwoch, 16. Mai 2012

trail running in mai

Nach einem kurzen Platzregen, welchen ich noch in der Wohnung "überstand", startete ich mit Oros auf ne Joggingrunde. Via Pilatus Flugzeugwerke ging schon bald nach oben Richtung Bürgenstock. Kaum im Wald begann es auch schon wieder zu regen. Aber was Solls? Wir waren ja im Wald. Als es kurze Zeit später anfing zu donnern und blitzen, war es mir dann schon nicht mehr so geheuer. Kaum aus dem Wald waren wir tropfnass.... Und es kam noch viel besser: 2 Minuten später war ich mitten im Winter!! Echt wahr, es schneite aus allen Wolken. Die nächsten 35 Minuten rannte ich im Schneesturm über verschneite Trails (und das in 3/4 Hosen, einem Langarmshirt und keiner Mütze und Handschuhen). Nach 35 Minuten ging dann der Schnee in Dauerregen über, so dass ich nicht mal Stans erkennen konnte (nur erahnen, denn den Speaker des Schülerturniers könnte ich hören). Der Regen hielt an, bis ich wieder vor der Wohnung stand (die restlichen 55 Minuten).

Fazit: Vergiss den Mai, nimm die Winterklamotten wieder aus dem Schrank!!!!

P.S. Die Finger werden dank Tippübungen auch wieder etwas wärmer.....

Samstag, 5. Mai 2012

ins wasser gefallen

Eigentlich wollten wir dieses Wochenende mal wieder ins Rustico nach Gordola. Leider aber machte uns Petrus einen dicken, fetten Strich durch die Rechnung. Die Prognosen fürs Tessin waren und sind noch schlechter als für Stans.
So blieb uns leider nichts anderes übrig, als am Donnerstagabend das Tessin-Wochenende abzusagen.

So ging Simi mit Oros am Freitag nach dem Arbeiten noch auf ne schnelle Joggingrunde- und das bei noch bestem Wetter.
Auch ich genoss die Sonne und zwar auf einer Rennvelotour zu meinem früheren Arbeitsort Muri. Dort bauen sie ein neues, sehr modernes Schulhaus. Ob das ein Grund zum Wechseln ist?
Nein, sicher nicht. Dort hat es einfach keine Berge, nur sanfte Hügel. Mein Bike könnte ich direkt verkaufen....
Die Tour war am Schluss länger als geplant (125 km, 1200 Höhenmeter), die Beine leer....

A propos Bike: Die Anmeldung für die 24-Stunden Solo-Mountainbikerennen in Davos und Schötz sind gemacht, die Startgebühren bezahlt, es kann also losgehen!! Jetzt heisst es noch: Trainieren, trainieren und regenerieren....

Heute Samstag war ja jede Menge Regen angesagt. Aber wie es halt so ist: Starker Regen am Morgen auf dem Spaziergang mit Oros (wir beide tropfnass, trotz Schirm und allem), ab Mittag recht gut und meist sonnig. Simi ging auf einen längeren Spaziergang- Oros auch, 



ich rollte eine Stunde lang um Stans, um die Müdigkeit von gestern aus den Beinen zu bringen.

Jetzt sitzen wir vor der Glotze und schauen uns stramme Männerbeine  (Simi) und Top Rennvelos (Peti) an. Giro d Italia in Dänemark---hääää: Echt wahr!!

Ein Glas feinen Wein aus der Toskana (woher denn sonst) haben wir auch vor uns...
...www.vinirusso.it   falls es jemanden interessiert :-))))))))

Montag, 23. April 2012

in vino veritas...

...oder so.

Nachdem ich die zweite Osterferienwoche wieder einmal bei Ernesto in Massa Vecchia als Guide verbracht habe und bei dieser tollen Arbeit neue Leute mit einem exquisiten Weingeschmack kennenlernen durfte, musste ich auf dem Heimweg nach Stans einfach noch auf das Weingut von Vini Russo vorbeifahren. Dort produzieren sie zwar nur 4 Weine, aber was heisst da nur: Dafür sie vor allem der Weisswein und der rote Merlot- Sangiovese aus dem Gut der Knüller. Zudem kann man die Preise direkt auf dem Weingut auch noch bezahlen. 17 Euro sind zwar sicher kein Schnäppchen, wenn man aber bedenkt, dass derselbe Wein in der Schweiz beim Importeur schon 89 Franken kostet............


und so sah bei uns das Wetter grossmehrheitlich aus. Noch Fragen???

Montag, 16. April 2012

Toskana update

Seit  Karfreitag bin ich (Simi ist leider seit 2 Tagen wieder zu Hause) in der geliebten Toskana.

Hinter uns liegen 10 herrliche Tage mit Rennvelofahren, Biken und Joggen. Einmal wurden wir so richtig verregnet, 2 Tage konnten wir wegen Dauerregen nicht fahren. Ansonsten: Alles picobello!!!

Das Highlight war jeweils das gemütliche Apero mit Mayers, gefolgt vom unglaublich guten (und meist mit viel zu vielen Gängen versehen) Nachtessen. Grazie an die Küchencrew des Il Felcaione!!!!

Jetzt habe ich schon wieder 2 schöne Arbeitstage auf den Trails rund um Massa Vecchia hinter mir. Auch hier: Alles paletti und unglaublich schön. Der Regen hat bis jetzt noch nicht eingesetzt, die Prognosen sehen recht gut aus. Mal abwarten, was die Woche noch so bringt.

P.S: Der neue Küchenchef in Massa Vecchia ist top. Grazie Simone!!!!!!


Hier einige Bildli der letzten Woche:


Il Felcaione


nach einer strengen Rennvelotour




Oros im Paradies


Chiara und....


Pier in Follonica


Strandspaziergang





Oros und Basco



Ausblick auf Massa Marittima





Massa Vecchia


Montag, 26. März 2012

frühsommer in gordola

Was hatten wir für ein Glück mit diesem Wochenende:

Schon am Freitag fuhren wir um 13 Uhr in Stans ab. Immer das Rustico oberhalb von Gordola vor Augen.
In Biasca liess mich Simi dann aussteigen. Ich fuhr mit dem Rennvelo nach Ascona und wieder zurück nach Tenero, wo wir noch unseren Essenseinkauf tätigen mussten. Simi war in der Zwischenzeit noch geschäftlich unterwegs und besuchte ihre Niederlassung in der Nähe von Lugano.

Am Samstag wollten wir uns sportlich geben. So machte ich mich auf den Weg nach Locarno, Cannobio, Verbia plus Zusatzschlaufe. Nach 120 km war ich wieder im Rustico- nur schon der Schlussaufstieg von Gordola hoch zum Häuschen ist besonders: 1,3km lang, 340 Höhenmeter--ja, das geht ganz schön in die Beine. Simi und Oros machten in der Zwischenzeit eine grössere Joggingrunde hoch zum Monte Motti. Auch dieser Weg ist extrem steil, so dass ein schnelles Hochlaufen kaum möglich war.
Den Nachmittag verbrachten wir in kurzen Hosen auf der Sonnenterasse. Natürlich durfte auch das obligatorische Apero samt Wunderausblick nicht fehlen.

Nach einem guten und feinen Zmorgen am Sonntag (danke Zeitumstellung!!! Oros hat von dme leider nichts mitbekommen :-((() fuhr ich nochmals für 2 Stunden mit dem Rennvelo in der Gegend rum. Simi machte derweilen Kraftübungen auf den Treppen zum Rustico. Und Oros: Der versuchte 2.5 Tage lang Stecklein zu hypnotisieren, so dass sie von alleine geworfen werden :-))))

Nach einem typischen Tessiner Znacht fuhren wir dann ohne Stau gegen 7 Uhr abend wieder nach Hause.
Jetzt freuen wir uns auf die kommenden Tage in der Toskana und dann haben wir das Glück, dass wir Anfangs Mai schon wieder ein Wochenende in Gordola verbringen können.

Bilder:



sweet as a candy- vor der Topkulisse von Ascona


Apero ohne Oros

Apero mit Oros (brauchte 2 Minuten, bis er es wagte, vom Tisch zu essen)


Kaffeepause in Canobbio



zu schön um wahr zu sein.....


typische Verhältnisse im Hause Steinmann (Frau putzt, Mann fotografiert :-)))))

Donnerstag, 15. März 2012

long time no see or hear

Jawohl, so ist es.
Unterdessen hat der Frühling bei uns Einzug gehalten. Simi geht oft und lange joggen- Oros dankt es mit hängender Zunge. Zudem muss der arme Kerl auch noch teilweise mit mir Richtung Bürgenstock, allerdings bikend. Was für Oros allerdings immer noch das Gleiche bedeutet: Mit hängender Zunge voraus oder wenns runter geht auch mal hinten nach.
Im Moment freuen wir uns über das Wetter, die warmen Temperaturen und auf die Aussicht auf ein tolles Wochenende in Gordola (nächstes Weekend).
Zuerst aber kommt noch der Ticinobikeride mit der Crew von der Fusion. Wohin es da am Sonntag gehen wird, wissen wir noch nicht: Abwarten und auf Trails freuen.

Bilder gibt es im Moment leider keine: Abwarten und wieder mal reinschauen :-))))))
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