Sonntag, 23. September 2007

hammertour quer durch die obwaldner und bernerberge

als am freitagabend mein natel klingelte, war ich eigentlich noch müde vom nachmittag und wollte am samstag nur noch relaxen. aber erstens kommt es anders als man denkt und zweitens...
... zweitens hat mich mosi angerufen, ob ich nicht lust hätte auf eine hammertour- nämlich von kerns auf die frutt, balmeregg, panplatte, käserstatt, rauf auf den gibel und dann via hüstett wieder runter nach lungern. dann zum ausrollen noch retour bis nach stans!!!!abfahrt um 7.00 uhr in kerns.
nein, so nicht- da musste ich mein veto einlegen: ich hätte nämlich um 5.30 aufstehn müssen, um verpflegt um diese zeit in kerns zu sein. wir einigten uns auf 8.30 uhr in kerns (immer noch früh und kalt genug).
am samstagmorgen erwartete mich die schönste morgenstimmung.
richtung buochs um 6.45 uhr

gleiche richtung, 30 minuten später-wow



so machte ich mich etwas müde, aber voller tatendrang auf den weg nach kerns. wie abgemacht traf ich mosi und zu zweit kurbelten wir gemütlich!! rauf auf die frutt. oben rasch ins fruttlädeli (ein nuss- und mandelgipfeli muss dann halt schon sein). weiter gings den steilen, steinigen anstieg hoch zur balmeregg:





was für eine aussicht auf die berner berge-wahnsinnnnnnnnn!!!!



jetzt der erste kurze downhill, gefolgt vom nächsten aufstieg zur panplatte. dort haben wir eine cola auf der sonnenterasse getrunken und ich mich über meine leeren beine gewundert. na ja, was solls.weiterbiken!
von käserstatt gings nochmals ellenlang auf singletrails hoch zum gibel (und das ohne wanderer, die waren wohl alle letzten so unterwegs). nochmals die aussicht geniessen




und dann weiter zum ultimativen downhillvergnügen für mosi (ich war im obersten teil voll überfordert, zu enge spitzkehren für mich). weiter unten konnte dann auch ich die trails voll auskosten und geniessen- so macht biken einfach am meisten spass: unterwegs mit collen leuten, traumhaftes wetter, anspruchvolle weglein und technische herausforderungen.
nun weiss ich, was auf dem bike noch alles möglich sein könnte und habe ein neues ziel vor augen: diesen weg werde ich bezwingen, d.h befahren, auch wenns noch eine zeit lang dauern wird :-))))
nach knapp 8 stunden (7 stunden fahrzeit) waren wir wieder in sachseln. zum glück hat mich simi hier abgeholt, (sie war mit britta, snow und java am wandern) denn ich war recht müde und um 19.00 uhr waren wir schon wieder zum nachtessen in giswil verabredet.
so endete ein wahnsinnstag, mit allem was zu einem perfekten tag gehört. wenn da nur nicht noch der abend gewesen wäre...
kaum zu hause fühlte ich mich voll schlapp. war ich so ausgepowert und leer? kann schon sein, oder? meine nase lief, der husten kam, das fieber auch. so blieb ich zuhause, während simi mit unseren kumples zum feinen nachtessen nach giswil fuhr, wo es ein herrliches wildbuffet gegeben hätte.
na ja, die errinnerungen an den herrlich tag machten mir das zuhause bleiben doch etwas leichter.


p.s. bilder folgen, wenn mosi endlich seine internetverbindung aufschalten kann. so stay tuned, die bilder sind nämlich superschön:-))) ---- nun sind sie da, die bilder und auch schon im blog untergeracht!

Sonntag, 16. September 2007

herbstbiketour über die frutt und den jochpass

meine biketour; gesehen durch die gps augen von google



wahnsinn, dieses bike-, ääääh, herbstwetter. es ist einfach unmöglich, zu hause zu sitzen und keine grosse tour zu unternehmen. also: achtung, fertig und los:
sonntag in der früh, der wecker geht um 7.00 uhr ab, aufstehen, richtig frühstücken mit zopf, müesli, kafi und yoghurt. dann etwas verdauen und um 8 uhr ab aufs bike. aber was ist denn hier los? nach etwa 1 km (knapp vor dem spital stans) verliert mein vorderpneu plötzlich alle luft. häääähhh?????
also, umdrehen, nach hause laufen und um 8.15 uhr den ersten platten des tages flicken. wenn das kein tolles zeichen für meine grosse biketour ist?!?!
beim zweiten anlauf komme ich dann weiter: via allweg und kerns zur stöckalp, von wo aus der anstieg auf die melchsee frutt beginnt. nach knapp 2 h 30 minuten erreiche ich dann guten mutes die frutt. hier heisst es wasser tanken, banane essen und den hunderten von wanderen ausweichen, welche natürlich alle mit dem auto oder dem bähnli hochfuhren. ja, ja-so macht wandern spass!!!!!
weiter zur tannalp und dann....
.... haut mir ein freundlicher wanderer doch tatsächlich grundlos seinen walking stock über den rücken (zum glück hat der freundliche herr nur meinen rucksack getroffen). andere wanderer (=augenzeugen) wollten mir helfen, diesen idio.... anzuzeigen. aber was solls: ich denke, wenn man so reagieren muss, ist man schon gestraft genug.
weiter gings dann ohne panne, schläge usw. bis hoch zur engstlenalp. das letzte stück allerdings zu fuss, das war einfach zu steil zum hochbiken-leider!
nach 3h 40 minuten war ich dann endlich oben und konnte die aussicht geniessen.

richtung tannsee, rechts am bildrand: geiler singletrail (=bergwanderweg)




die sonne war herrlich, die temperaturen auch und der singletrail, der nach unten führte, sah traumhaft aus.
yeahhh- dann mal los!!!
nach gut einer stunde erreichte ich dann engelberg und war nur etwa 100 m auf einer asphaltierten strasse unterwegs, alles andere waren bergwanderwege, höhenwege, singletrails und flussbette. ja, auch so kommt man runter und erstaunlicherweise sogar ohne sturz, sprich abgang.
ab engelberg hiess es dann noch einen coolen waldweg mit fast unendlich vielen spitzkehren zu erkunden und zu bezwingen und schlussendlich in grafenort das nunmehr flache tal zu erreichen. jetzt noch den puls hochjagen und mit vollgas retour nach stans.
nach knapp 5 h fahrzeit und 2800 höhenmetern erreichte ich dann doch noch den kohlgraben, welcher übrigens wieder eine tiefgarage besitzt, die kein indoorpool mehr ist.
ja, soooo schöööön und erlebnisreich kann ein herbsttag sein :-))))))))))
zu guter letzt noch ein gluschtiges grillznacht und ein feines tröpfli rioja. mmmmmhhh, so kanns ruhig noch etwas weitergehen!!!!


detail-infos zur bikestrecke

Donnerstag, 13. September 2007

herbstwanderung aufs jänzi

juhui, der wetterbericht sagt das allerschönste herbstwetter voraus!!!
so war es für beat von euw und mich einfach, die diesjährige herbstwanderung der 2. kos b1 und b2 anzusagen. als verstärkung für die lehrpersonen kamen noch heidi wernli (danke!!!!) und snow (paddys wauwau) mit.
unser weg führte uns mit dem postauto von kerns zum langis. von dort hiess es dann auf schusters rappen den wunderschönen, mystischen weg hoch zum jänzi zu nehmen

und dabei die landschaft zu geniessen. snow hatte auch eine aufgabe, nämlich "stäckli" von fast allen beteiligten schüler und schülerinnen zu apportieren.
nach einigen aufstiegen erreichten wir dann das jänzi.







und zu unserer freude sahen wir auch noch das nebelmeer,



welches am mittag noch immer über luzern und umgebung lag :-)))) ätsch!

micheles von blasen übersähte füsse


nach einer verdienten mittagsrast samt lagerfeuer



nahmen wir dann den abstieg in angriff: angeführt von einem wieder erstarkten beat von euw, welcher das feld souverän anführte, folgten wir dem steilen weg
"abe drohlä, gad besser als laufe"

runter zur chäseren und weiter zum ramersberg. von dort war es trotz blattern an den füssen nur noch ein katzensprung zurück nach sarnen. hier erwartete uns die post, welche uns wieder zurück nach kerns brachte.
so endete ein herrlicher, sportlicher, aber auch erlebnisreicher tag im schönsten herbstsonnenschein.
auf, dass der herbst uns noch viele solcher tage bringe..... gäll beat...

Mittwoch, 12. September 2007

bärefalle ond no chli meh


olé, olé, olé- der wunderschöne herbst lädt ja geradezu zum biken ein.
also hiess es heute nach der schule: pasta essen und dann ab aufs bike: und zwar nach beckenried und von dort via steinstössi hoch zum tännibühl und noch weiter rauf zur bärefalle.

ausblick richtung emmeten


richtung beckenried


richtung niederrickenbach


von hier aus gings dann rasent und technisch auch nicht ganz ohne runter nach niederrickenbach und gleich weiter den altbekannten bergwanderweg runter bis vor die tore von dallenwil.
zum dessert noch eine kleine steigung in richtung stanserhorn und dann ab via kirchentreppe in stans zum kohlgraben.
hier wartete dann eine nette überraschung auf mich: unsere garage wird endlich ausgepumpt, so dass wir in nicht allzu ferner zukunft unsere bikes nicht mehr immer die kellertreppe hoch tragen müssen und die autos überall im quartier rumstehen haben, da die parkplätze doch recht rar sind.

also, stay tuned!!!

Samstag, 8. September 2007

saturday bike ride-ämsigen, rengg, fürigen

news auf unserem blog:
seit kurzem bin ich stolzer besitzer eines gps geräts (thanks to garmin!!) und kann somit allerlei spielereien auf den compi schmeissen und dann auch noch auf unserem blog posten.

also, oben seht ihr die tour von heute: sie führte von stans nach alpnach dann hoch zur chretzenalp und noch ein bisschen weiter nach ämsigen. dort fing der spass dann aber erst an: ellenlange singletrails bis runter kurz nach dem renggpass. mosi (jürg moser) war etwas zu schnell für mich, also legte ich mich mal wieder hin-schliesslich will unsereins ja auch die sonne geniessen bei diesem herrlichen herbstbikewetter. richtig ist aber, dass ich leider aber eine kurvenausfahrt verpasst habe und somit vom richtigen weg rutschte. autsch, da stand nämlich so ein doofer baum (was haben eigentlich bäume im wald, so nahe an einem bike singletrail zu suchen?????). aber nichts passiert. dann noch ein netter uphill zum renggpass und dann natürlich der überall beliebte downhill (via kapelle samt neuem bikeverbot- so än seich, dami no einisch) nach stansstad. von dort via strasse rauf nach fürigen und dann nochmals ein nettes weglein wieder runter nach stans- wow, herrlich wars.
jetzt heisst es nur noch auf die bikekumpels warten, denn der grill läuft schon auf hochtouren, äähhm, hochtemperaturen :-))).

proscht ond än guetä

wow, lieber noch ein bisschen üben

nein, meine lieben, sooooo weit werden wir wohl nie kommen.
aber trotzdem ist es einfach der hammer, diesen jungs bei ihren tricks zuzuschauen und halt einfach ein bisschen zu träumen.
dafür werden wir heute hart trainieren gehen und uns mal wieder aufs bike schwingen und uns die nase und den bürgenstock unter die räder nehmen.

Samstag, 1. September 2007

füürstei im september

samstag, 1.september 2007: ich darf java hüten.
also ab ans telefon und die bekannten hundefreunde anrufen (britta). um 11.00 uhr trafen wir uns bei der fusion. dort gab es ein erstes beschnuppern von snow und java, die sich bis zu diesem tag noch nie gesehen haben. als die zwei zusammen einige male quer durchs geschäft von paddy gerutscht sind, packten wir sie ins auto und fuhren aufs langis.
dort wanderten wir durch herrliche, herbstliche landschaften zum feuerstein (2050müm).

java und snow auf dem weg zum feuerstein


die aussicht war herrlich, (hier oben sieht es aus wie in den rockys-wow)


die wolken tief und die zwei hunde verstanden sich super


(bis auf das suchen von einem gemeinsamen "stäckli", welches natürlich beiden gehören musste).
nach knapp 3 stunden waren wir wieder auf dem parkplatz beim langis. jetzt noch bei paddy ein heisses kafi und vorbei war ein weiterer, schöner, intensiver samstag.

brünig-susten-rigi

endlich ist es mal wieder so weit und simi und ich machten uns an einem herrlichen samstagmorgen um 8 uhr auf den weg, 2 pässe zu bezwingen und uns die beine schwer zu fahren (eigentlich nichts einfacher als das: man nehme ein rennvelo und drücke die grossen gänge...).
unser weg führte uns von stans via kerns über den brünig. weiter nach meiringen zum obligatorischen bananenhalt! dann weiter nach innertkirchen, wo auch der eigentliche anstieg anfing, denn jetzt gings in richtung sustenpass. einige minuten-oder waren es doch mehrere halbe stunden- später, erreichten wir die passhöhe bei wirklich schönstem und warmen sommerwetter und das in diesem sommer??

simi auf dem weg zur passhöhe


nach dem anstrengenden aufstieg folgte nun eine 20 km lange abfahrt, bei welcher man die autos als lästige "schnoggi" stehenlassen kann. einfach cool. weiter durchs urner reusstal nach altdorf und dann zur krönung an diesem tag: mittagessen bei burger king (und das als rennvelofahrer nach 6 stunden fahrt). nach der fettigen stärkung fuhren wir dem urnersee entlang bis nach gersau, wo sich unsere wege trennten. simi machte einen abgang auf die fähre und ich machte mich noch auf den langen, hügligen weg via brunnen, küssnacht und meggen wieder heim nach stans.

und so ging ein wirklich gelungener "gümmelertag" zu ende. am abend wurden wir dann freundlicherweise noch von sevi und ivo auf die obligaten teigwaren à la ivo eingeladen. einfach lecker, vorallem der spanische rotwein-yumi!! danke an dieser stelle den beiden für die nette einladung-thanks!!!!!!!

Montag, 30. Juli 2007

5 tage im bike paradies von livigno

endlich war es soweit: ivo und ich machten uns am letzten montag auf den weg nach livigno /italien, um einige tage auf dem bike zu verbringen.
der weg führte uns via davos und den flüelapass nach livigno. beim grenzübergang dann die erste überraschung-der italienische zöllner machte doch wirklich bei der einreise eine kontrolle und siehe da: petis id war doch seit 7 monaten abgelaufen. dumm gelaufen, aber der freundliche zöllner hat uns dann doch noch in seine heimat reingelassen-uffffff, danke schöööööön!!!
nichts wie los ins hotelgetümmel und unser hotel paradiso suchen, welches wir am ende von livigno dann auch fanden.
alles auspacken, zimmer beziehen, was kleines essen und rauf aufs bike:

1.tour, montag:
von livigno (1800müm) aus wollten wir den carosello befahren, welcher 2700 müm thront.alles sieht recht einfach aus auf der karte, also los: ohne einfahren gehts gleich voll rein in die erste steigung, die dann nie mehr enden will und brutal steil ist (38%, d.h. sie steigt auf einen km 380m in die höhe). also heisst es halt schieben, laufen stossen..... nach 75 minuten erreichten wir völlig erschöpft die mittelstation und brachen diese übung ab. nun hiess es singletrails suchen und....
... wir fanden sie auch- wenn auch ein 30 minütiger marsch mit bike dazwischen lag.


diesem trail folgten wir bis knapp vors dorf, um dann einen höhenweg zu nehmen: ein stetiges up and down machte die sache streng, aber sehr abwechslungsreich.


nach dem biken gab es ein superfeines znacht: vorspeise ab dem salat- und antipastabuffet, 1 gang: selbstgemachte pasta, 2. gang: kalbsschnitzel mit polenta, 3.gang: gelato


2.tour, dienstag:
via passo d'eira erreichten wir den mottolino (2400müm), dann hiess es singletrails fahren bis fast zum abwinken. so erreichten wir das valle bella mine, welches uns retour nach livigno führte, nicht ohne cross country mässige up and downs über einige steile kilometer.





3. tour/ride, mittwoch
ab in bikepark auf dem mottolino
perfekt geshapte sprünge, wunderschöne anlieger, rasante downhills, coole singletrails und einfache northshores

kurz vor dem grossen sprung

ivo auf dem weg runter

4.tour, donnerstag
lange tour via ponte della capre, lago alpisella, lago s.giacomo, valle pettini und den passo trela:
1600 höhenmeter, 42 kilometer, davon ewig lange singletrailabfahrten bis runter zum lago di livigno. einige male mussten wir auch den fluss überqueren, zuerst ohne schuhe, nach dem 3 ten mal mit den schuhen. im gesamten haben wir den bach 8 mal überquert: lange lebe das freeriden!!!

lago alpisella

runter nach livigno

slayer rules

tragen gehörte während dieser woche einfach dazu


5.tour, freitag:
bevor wir wieder nach hause fahren müssen, wollten wir noch einige trails um livigno austesten. also ab auf die cc ähnliche strecke bis hinauf auf den forcola di livigno, dann 50 minuten tragen und schieben auf dem bergwanderweg bis hinauf, wo wir einen netten singletrail runter zur passstrasse sahen. von dort gings über brutal steile downhills runter, vorbei an murmeltieren und kühen.


wos rauf geht, gehts auch wieder runter, gäll ivo

nette weglein


da rauf, soll das ein witz sein- danke an die ketten, die haben uns wirklich geholfen

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